Kommunalisierung sozialer Hilfen

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Martina Süß

Martina Süß,
Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) in Hessen

Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen können eine Vielzahl ambulanter, teilstationärer und stationärer Leistungen in Anspruch nehmen. Um Ihnen die Auswahl und Entscheidung zu erleichtern, stellt Ihnen das Sozialnetz Hessen unter "Pflege in Hessen" die virtuelle "Auswahlhilfe Pflegeangebote" zur Verfügung.

Zusätzliche Mittel für Schutz und Beratung

Frankfurt (by studio - Fotolia.com)

Kommunalisierung sozialer Hilfen

Seit dem Jahr 2005 besteht das Projekt „Kommunalisierung sozialer Hilfen“. Der damaligen Vereinbarung folgte die Rahmenvereinbarung zwischen dem Land Hessen, vertreten durch den Hessischen Sozialminister, und dem Hessischen Landkreistag, dem Hessischen Städtetag, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen und der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen über die Kommunalisierung sozialer Hilfen in Hessen, die am 23. August 2013 unterzeichnet wurde. Hintergrund des Projektes ist die Finanzierung sozialer Hilfen durch das Land und die Landkreise und kreisfreien Städte.

In der laufenden Legislaturperiode wuchs ab dem Jahr 2015 das Gesamtbudget von 13,8 auf 19,2 Mio. €. Das Gesamtbudget ist auf die 21 Landkreise und 5 kreisfreien Städte Hessen aufgeteilt. Für welche sozialen Hilfen die kommunalisierten Landesmittel zu verwenden sind, ist in der Rahmenvereinbarung bzw. in den einzelnen Zielvereinbarungen geregelt, die zwischen dem Land, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen und der einzelnen Gebietskörperschaft abgeschlossen wurden.

Damit sollen folgende Beratungsangebote und Schutzeinrichtungen bedarfsgerecht finanziert werden: Frühförderstellen der allgemeinen Frühförderung, Offene Hilfen, Betreuungsvereine, Mütterzentren, Suchtprävention und Suchthilfe, Selbsthilfekontakt- und beratungsstellen, Aidshilfen, Frauenhäuser, Beratungsstellen zum Schutz vor häuslicher Gewalt und sexualisierter Gewalt an Erwachsenen, Beratungsstellen zum Schutz vor Gewalt und sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen sowie Schuldnerinsolvenzberatungsstellen.

An der Umsetzung des Projektes sind neben Land und LWV Hessen 26 Gebietskörperschaften und ca. 450 Anbieter sozialer Hilfen beteiligt.

Die Rahmenvereinbarung und die Anlagen 1 bis 5.

 

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