Pflege in Hessen

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Friedel Rau,
Vorsitzender der Landesseniorenvertretung

Wir älteren Menschen sind keine passiven Adressaten von Politik, wir werden die Zukunft maßgeblich mitgestalten. Wir wollen bis ins hohe Alter aktiv und mobil leben. Für Information und Austausch nutzen wir auch die modernen Medien: das Sozialnetz bietet hierfür eine gute Plattform.

Gut beraten - gut versorgt

Pflegerin und ältere Dame

Alles zum Thema Pflege in Hessen

Durch Erkrankung oder Behinderung auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, kann jeden jederzeit treffen.  Ein Unfall, ein Sturz und schon verändert sich der Alltag grundlegend. Entsprechend groß ist dann der Informationsbedarf der Betroffenen und auch ihrer Angehörigen nach passenden Hilfen. Dazu kommt, dass der demografische Wandel in unserer Gesellschaft mit seiner einhergehenden Verschiebung der Alterspyramide die Nachfrage nach Pflege-, Beratungs- und Betreuungsleistungen stark beeinflusst und damit auch die Sozialversicherungssysteme unter einen permanenten  Veränderungs- und Leistungsdruck stellt. Eine stetige Weiterentwicklung des rechtlichen Rahmens und der Bandbreite von Hilfen ist deren Folge.

Die bemerkenswerte Dynamik bei der Entwicklung der Rahmenbedingungen beim Thema „Pflege“ hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration veranlasst, dieses breite Themenfeld umfassend für das Internet aufzuarbeiten, um so die Bandbreite möglicher Hilfen und das Netzwerk von Beratung und Dienstleistung in Hessen transparent zu machen. Erklärt wird, was „Pflegebedürftigkeit“ im rechtlichen Sinne bedeutet, welche Leistungen die Pflegeversicherung anbietet und wie Hilfen bei der Pflege zu Hause, mit professioneller Unterstützung oder im Pflegeheim tatsächlich erreicht werden können. Es geht nicht nur darum welche Hilfen es gibt, sondern auch, wo und wie diese in Hessen erreichbar sind. Das notwendige ehrenamtliche Engagement, wie bei der Pflege im häuslichen Umfeld oder durch Pflegebegleiter wird herausgestellt.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sieht in dem neuen Portal „Pflege in Hessen“ neben seinen erfolgreichen papiergebundenen Informationen zum Thema „Pflege“ die Chance, auf die zahlreichen Veränderungen schneller und umfassender reagieren zu können.  Auch werden die Möglichkeiten des Internets für ein dynamisches, auf den jeweiligen Einzelfall abgestelltes Informationsangebot genutzt. Schritt für Schritt kann so z.B. ein „persönlicher Leitfaden“ entstehen, der hilfreich ist, die individuelle Lebenssituation einzuschätzen, notwendige externe Beratungen zu integrieren und die Auswahl einer passenden Hilfe zu befördern. Damit steht ein schneller und kompakter Einstieg in das umfassende Thema bereit, der zudem die Chance für Betroffene eröffnet, in einer Notsituation schnell handlungsfähig zu werden.

Soll die Pflege im häuslichen Umfeld mit professioneller Unterstützung eines Pflegedienstes organisiert werden oder interessiert die Unterbringung in einer stationären Einrichtung, stellt sich nicht selten die Frage nach einem passenden Anbieter. Die interaktive „Auswahlhilfe für Pflegeangebote“ stellt alle wesentlichen Auswahlkriterien pro Pflegeangebot bereit, die dann an die individuellen Bedürfnisse angepasst, zu einer „persönlichen Checkliste“ führen. Diese hilft, gut vorbereitet Informationsgespräche  vor Ort zu führen, Gesprächseindrücke festzuhalten und so zu einer möglichst passenden Auswahl zu finden.

Hinweise über die Bedeutung und elektronische Formulare zur Unterstützung beim Abschluss von Betreuungsvollmachten und Patientenverfügungen runden den Service ab.

www.pflege-in-hessen.de