Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

Mutterschutz

Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz - Was muss der Arbeitgeber tun?

  •  Beurteilung der Arbeitsbedingungen

Jeder Arbeitgeber ist nach § 2 MuSchG verpflichtet, den Arbeitsplatz einer werdenden oder stillenden Mutter so zu gestalten, dass Leben und Gesundheit von Mutter und Kind durch die berufliche Tätigkeit nicht gefährdet werden. Die Arbeitgeber müssen eventuelle Gefährdungen beurteilen und die notwendigen Maßnahmen treffen. Zur Unterstützung des Arbeitgebers bei dieser Gefährdungsbeurteilung stehen branchenspezifische Merkblätter (siehe Kasten "Downloads" rechts) sowie eine Checkliste zur Verfügung. 

  • Generelle Beschäftigungsbeschränkungen und –verbote sind durch den Arbeitgeber zu initiieren

Die generellen Beschäftigungsverbote sind grundsätzlich für alle werdenden und stillenden Mütter zu prüfen.

  • Rangfolge der Schutzmaßnahmen

Falls die Gefährdungsbeurteilung ergibt, dass Sicherheit oder Gesundheit der werdenden oder stillenden Mutter gefährdet sind, muss der Arbeitgeber die Arbeitsbedingungen umgestalten.

  • Individuelle Beschäftigungsverbote auf Grund eines ärztlichen Zeugnisses umsetzen

Werdende Mütter dürfen nach § 3 Abs. 1 MuSchG nicht beschäftigt werden, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet sind.

 

 

 

 

 

 


Termine, Querverweise und Links


Die Regierungspräsidien überwachen den Arbeitsschutz für werdende und stillende Mütter nach dem Mutterschutzgesetz und den Schutzvorschriften nach der Mutterschutzrichtlinien-verordnung sowie die Kündigungsverbote nach dem Mutterschutzgesetz und während der Elternzeit (vormals Erziehungsurlaub) nach dem Bundeserziehungsgeldgesetz.


Sie beraten die Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung und überprüfen in den Betrieben die Beschäftigungsbedingungen sowie die Produktions- und Arbeitsverfahren daraufhin, ob eine Beschäftigung werdender und stillender Mütter ohne Gefährdung möglich ist. Sie können in besonderen Fällen ausnahmsweise die Kündigung Schwangerer oder in Elternzeit befindlicher Personen für zulässig erklären.


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