Apotheken

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Apothekendichte

Ende 2009 gab es in Hessen 23 Krankenhausapotheken und 1.621 öffentliche Apotheken, elf weniger als 2008. Diese rückläufige Tendenz bei den öffentlichen Apotheken findet sich auch im gesamten Bundesgebiet wieder. Die Apothekendichte (Zahl der zu versorgenden Einwohner pro Apotheke) liegt in Hessen etwa im bundesdeutschen Durchschnitt: Rechnerisch steht 3.756 Einwohnerinnen und Einwohnern eine Apotheke zur Verfügung (Bund: 3.805). (Abb. 122)

Quellen: Landesapothekerkammer, Stat. Landesamt und Gesundheitsbericht Hessen 2010. Darstellung: REBMANN RESEARCH, Karte erstellt mit ATLAS MEDICUS®

 

Regionale Schwankungen

Wie bereits aus dem letzten Gesundheitsbericht 2001 hervorging, gibt es Unterschiede in der regionalen Verteilungen auf die Kreise: Zwar hat sich in den größeren Städten die Zahl der zu versorgenden Einwohner pro Apotheke stark erhöht, aber noch immer liegt sie etwa 10 % unter dem Landesdurchschnitt. Man kann davon ausgehen, dass sich diese Marktbereinigung weiter fortsetzt. Inzwischen findet man aber auch in den Landkreisen ein Rückgang der Apothekendichte statt: Spitzenreiter sind der Odenwaldkreis, der Kreis Darmstadt-Dieburg und der Wetteraukreis mit über 4.500 zu versorgenden Einwohnern. Interessant dabei ist, dass der Odenwaldkreis im Jahr 1999 der einzige Kreis mit einer Zunahme der Apothekenzahl war, verglichen mit 1993. In vielen strukturarmen Gegenden liegt die Apothekendichte im Landesdurchschnitt. Dennoch hat die Bevölkerung aufgrund der geringen Besiedelungsdichte größere Entfernungen zur nächsten Apotheke zurückzulegen. Die anscheinend recht hohe Apothekendichte im Kreis Fulda liegt in der Häufung der Apotheken in der Kreisstadt begründet: 25 der 59 Apotheken im Kreis liegen in deren Stadtbereich.

 

 

 


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