Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche

In Hessen leben zirka 1 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren. Ihre gesundheitliche Situation wird anhand vergleichender Gesundheitsindikatoren dargestellt.

 

Kindliches Verhalten wird zunächst in der Familie geprägt. Schon früh in der Kindheit erlernte Gewohnheiten können die Gesundheit ein Leben lang beeinflussen, im Guten wie im Schlechten. Kindertagesstätten und Schulen nehmen hier eine Schlüsselposition neben den Familien ein, denn sie können das gesunde Aufwachsen von Kindern schon früh fördern und bieten ein optimales Umfeld zum Erlernen und Etablieren von gesunden Verhaltensmustern. Hierbei sind Bewegungsverhalten und Ernährung genauso von Bedeutung wie Stressbewältigung, Suchtprävention oder die körperliche Selbstwahrnehmung. Die klassischen Programme der Bewegungsförderung und der Übergewichtsreduktion müssen angesichts der fast ebenso häufigen Mangel- und Fehlernährung– so festgestellt in der hessischen Schuleingangsuntersuchung 2009 – künftig vor allem einen Fokus auf gesunde, ausgewogene Ernährung setzen. Mit ihrem Programm „Schule und Gesundheit“ trägt die Hessische Landesregierung diesem Ziel bereits Rechnung.

 

Zusätzlich muss es zukünftig verstärkt darum gehen, in dieser Lebensphase vor allem die psychische Gesundheit zu fördern. Eine gesunde Selbstwahrnehmung, verbunden mit einer Stärkung der Widerstandsfähigkeit, muss dabei das Ziel sein. Die Verlaufskurven der Erkrankungszahlen zeigen vor allem bei den Jungen eine Zunahme chronischer Erkrankungen und eine im Vergleich zum Gesundheitsbericht von 2001 signifikant erhöhte Häufigkeit der psychischen Erkrankungen.

 

 

 


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